Revolver & Dynamit, Maschinen & Rauch, Schlamm & Metal // Western Larp, Spaß mit Ben von Wong & erstes Mal W:O:A!

Ich bin's mal wieder! (: Dachte ich melde mich mal.
Es passiert in letzter Zeit so viel in meiner kleinen Welt und ich dachte mir ich zeige meine Erlebnisse der letzten Monate her! Es ist soooo viel passiert! So verdammt viel, dass es fast für ein ganzes, kleines, neues Leben reicht! (:

Erstmal: Ich bin ein Wasteland Warrior!

Ich kann's kaum fassen. Ein kleiner Traum ist wahr geworden. Ich sehe mich immer noch kreischend im Auto neben Micha sitzen und die Welt um mich herum in grellen Farben explodieren. :D
Als ich die Endzeit-Showgruppe das erste Mal vor ein paar Jahren auf der RPC sah, hatte ich mich sofort verliebt. In die Kostüme, in die Autos, ins gesamte Auftreten. Durch die Menge gehuscht wie ein Schatten bin ich - ein gar nicht mal so unauffälliger Schatten mit meiner knallroten Perücke und der Mermaid Leggings :D - und hab versucht die bestmöglichen Fotos zu schießen, mit meinem kleinen 50mm und einem manuellen Fokus, da es in der Halle schon zu dunkel war!
Aber es sind tolle Ergebnisse dabei rum gekommen, die man sich hier (Teil 1) und hier (Teil 2) anschauen kann! (:
Ich war wirklich ein quietschendes, aufgedrehtes, eingeschüchtertes Fangirl. :D Und jetzt durfte ich so viele tolle Menschen kennen lernen, denen ich wohl nie über den Weg gelaufen wäre, wär ich nicht auf dieser RPC 2014 gewesen... Durch viele kleine Zufälle (also ich glaube ja ans Schicksal :D) hat es sich zwei Jahre später dann ergeben, dass ich wahrhaftig Teil des Ganzen wurde... (: Und das freut mich wirklich unglaublich doll. <3

Copyright http://moritz-jendral.de/   // Joe und ich :D Und selbstverständlich trage ich kein Kleid!
Eines der schönsten Erlebnisse auf meiner langen Liste in diesem Jahr war das Western Larp in Dasing, zu dem ich mit Joe von den Wasteland Warriors gefahren bin. <3 Falls du das hier liest: DANKE, dass du mich gefragt hast! <3 Es war einfach super cool abends im Salloon zu sitzen, dem klapprigen Klavier zu lauschen, ab und an einer Betrunkenen auszuwechen und im Öllampenschein um Revolverkugeln, Dollarscheine und Dynamit zu spielen; mit dem ich beim großen Angriff der Mexikaner am Ende die Stadt rettete, indem wir damit die Gatling in die Luft gejagt haben. :D Es war ein riesen Spaß - auch wenn ich ab und an etwas überfordert war. Aber so bin ich eben mit neuen Menschen. Ihr hättet mich mal auf dem Harry Potter Larp sehen sollen... (den Bericht muss ich IMMER noch zu Ende schreiben. :( Mensch wie Schade, dass ich das alles so habe schleifen lassen.)
Allein die Fahrt dorthin war unglaublich witzig. :D <3 Und selbstverständlich floss der Schnaps. XD


Mein Gott, meine Zunge sieht aus wie ein Stück Speck. XD
Nippelzensur. <3 :D

Nicht weit zu Fuß vom Hotel entfernt steht ein hübsches amerikanisches Diner namens Miss Pepper. Das erste Mal war ich nicht soo begeistert, aber als Joe und ich beim zweiten Mal dort waren war das Essen einfach fantastisch! *___* Vielleicht waren wir ausgehungert, vielleicht waren es einige Erkenntnisse dieses Abends, die es köstlich gemacht haben - es ist vollkommen egal! <3 Ich hab den Abend sehr (mit dir) genossen. (: Und die Blicke der Menschen und das Grinsen der Kellnerin, wenn man in einem guten Western Outfit den Raum betritt sind mindestens genauso köstlich. :D

Mein Frühstücksburger mit Ei und Speck. ^___^
Joe's Curry Wurst XXL. (Nehehehe~ Dreckiger Witz voraus.)

Die Handys sind natürlich im Hotelzimmer geblieben. ;) Komisch, so ohne Technik in der Hosentasche. :D Aber das tat mal unglaublich gut und das Larp hat Spaß gemacht! (: Schade, dass man Abends immer wieder ins Hotel zurück musste. Das hat einen ein wenig raus gerissen, finde ich. Aber ich war froh, in einem weichen Hotelbett schlafen zu können. Manchmal muss man das dann einfach auch genießen. <3
So wie die köstliche Dose Ravioli, die wir - mit ordentlich Käse bestückt - versuchten, auf der Heizung aufzuwärmen... XD


Da ich absolut nichts in die Richtung besitze, durfte ich mir mein Outfit aus Ernies Fundus zusammenklauen. :D Joe und ich haben dann Nachmittags noch auf dem Bett gesessen und meinen Mantel mit braunem Wachs eingeschmiert: Sieht aus wie Dreck aber riecht verdammt lecker! ^__^

Die ersten paar Tage hab ich das Gefühl wirklich vermisst einen schweren Revolver um die Hüfte zu tragen. :D Man gewöhnt sich irgendwie dran. In den Klamotten hab ich mich super wohl gefühlt. <3 Auch, wenn es jedes Mal ein Staatsakt war, wenn ich aufs Klo musste... XD Revolvergürtel, dicke Leder-Chaps und Hosenträger... puh! :D Da war ich ordentlich beschäftigt jedes Mal.
Ich würds aber immer wieder tun. <3 Die Zeit war so schön und so verdammt kurz. :(

Wer meeeehr Fotos vom Western Larp sehen möchte der kann sehr gerne mal auf der Seite vom lieben Mo vorbeischauen! (: <3 Unter der Rubrik "Larp Events" gibt es noch jede Menge mehr zu sehen!

Im nächsten Post möchte ich vom Shooting mit Ben von Wong und den Wasteland Warriors berichten! (: Eigentlich wollte ich einfach als Assistent mit, bis Ben mich als Modell dabei haben wollte... XD Was für ein Abenteuer...
Aber dazu beim nächsten Mal mehr! (: <3


PS. Einfach wunderbar, dass mein Blog doch noch so viele aktive Leserlein hat!! Ich war ganz gerührt von der Kommentarfreudigkeit und den lieben Worten auf Instagram! (: DANKESCHÖN!







xoxo,
Die Caddü







Ich bin die Caddü - kein Youtube Star, kein Tattoomodel, keine Cosplayerin.

Manchmal frage ich mich, wieso ich überhaupt noch bloggen sollte. Wieso ich jeden Tag ein, zwei Bilder bei Instagram hochlade und wo der Spaß dabei bleibt, wenn man damit Niemanden erreicht, weil einem die Reichweite immer weiter runtergeschraubt wird. Kein Feedback - nur Däumchen. Ein Doppelklick ist schnell getan. Da muss man sich keine Gedanken machen. Es wird jedem gefolgt und wer nicht zurückfolgt wird wieder entabonniert. Wo bleibt da der Spaß an der Sache? Wo bleibt da das, wozu Social Media eigentlich gedacht ist? Nämlich sozial zu sein. Feedback zu geben und zu bekommen. Sich auszutauschen.
Gut, was will man an Kommentaren erwarten, wenn man ein hübschgemachtes Selfie uploaded?
"Also, ich finde du hast den Bildschnitt sehr ungünstig gewählt und das dunkelrot deines Sonnenhutes beißt sich mit deinem pinken Lippenstift!" oder "Bei deiner Figur hätte ich mich lieber nochmal umgezogen." wird da weder auf erfreute Zuhörer noch auf jemanden stoßen, der das ernst nimmt obwohl das doch genau die Dinge sind, die einem manchmal durch den Kopf schießen. Das braucht jetzt niemand leugnen! So bleibt einem nichts anderes übrig als zu Herzen, zu Däumeln, einen zuckerüberzogenen Kommentar zu schreiben (wenn man sich denn die Mühe macht) oder es ganz einfach zu lassen und ignorieren.

Wenn ich dann sehe, wie sich so viele Jungs und Mädels über ihr Aussehen profilieren, vergeht mir auch der Spaß. Denn jedes Foto scheint identisch. Selfie nach Selfie, Müslischale auf den
Oberschenkeln, beim Baden so verrenkt, dass möglichst viel Tinte im Bild ist und selbst der neue Uhuklebestift mit Einhornprint muss zur Präsentation neben das makellos perfekt geschminkte Gesicht gehalten werden, sponsored by MÄC und dem neuen Piercingstudio von nebenan.
Dabei darf man mich nicht falsch verstehen: Es kann gerne jeder machen, was er möchte.
Nur... solche Fotos scrolle ich schon weiter ohne mir auch nur etwas dabei zu denken. Weil sie mich nicht interessieren - weil mich (und seien wir mal gnadenlos ehrlich) die Menschen dahinter nicht wirklich interessieren. Wieso sollte ich mich denn auch mit Jemandem beschäftigen, der mir eine absolut perfekte rosa Welt vorheuchelt? Und das find ich auch furchtbar schade, denn wer weiß was für eine liebenswerte Person sich dahinter versteckt?

Dank dem neuen Algorithmus von Instagram bekommt man nur noch den gleichen Brei zu sehen. "Finde jetzt schneller Fotos und Personen, die dir gefallen könnten!"
Wie soll man so Neues entdecken? Fotos, an die man sonst nie geraten wäre? Personen, die man eigentlich nie angeklickt hätte...? Wenn dann doch immer alles das Gleiche ist, wieso sollte ich mir dann noch die Mühe machen unter den Teppich zu schauen?
Es nervt mich! Und es nervt mich auch, dass meine Fotos den Leuten, die meinem Account folgen über den Tag verteilt um verschiedene Uhrzeiten angezeigt werden. Ich seh es ja an meinem Feed.
Da sind Fotos von vor 2 Stunden, danach kommt eins von vor 20 Minuten, vor 2 Tagen, vor 2 Minuten, vor 2 Tagen, vor 1 Tag, ...
Ich meine, was soll das denn? Kann ich bitte die Fotos genau in der Reihenfolge sehen in der sie von meinen Freunden auch hochgeladen wurden...? Seit neustem habe ich auch das Gefühl ich sehe nur noch das Gleiche in meinem Feed. Also, die gleichen Leute. Und siehe da: Sobald ich mal random auf Profile klicke sind da plötzlich Fotos, die ich noch gar nicht gesehen habe...
Spinnst du, Zuckerberg? Aber was ist das mal wieder für eine rhetorische Frage.
Man muss ja schon allein darauf achten zu welcher Uhrzeit an welchem Wochentag man ein Foto postet, weil es sonst keine Reichweite hat. WTF?

Versteht ihr was ich meine?
Ich verurteile nicht die, die meinen sie müssten das 10te Selfie hochladen. Mein Gott, auf meinem Profil häuft es sich momentan auch etwas.
Ich verliere nur so sehr den Spaß daran, weil man gegen die Masse nicht ankommt, wenn man auch nur etwas von der Norm abweicht. Wenn wir mal ganz ehrlich sind: Die Menschen, die die meisten Likes haben und die meisten Kommentare machen auch zu 90% deckungsgleiche Fotos. Und das will ich nicht, nur um ein paar Follower mehr zu haben... Aber das wird man wohl oder übel tun müssen, wenn man nicht im Bodensatz von Instagram untergehen will und das macht mich furchtbar traurig...

Ich habe schon so viele tolle Menschen kennen gelernt! Und ja, auch diejenigen die Selfie nach Selfie machen! ;) So viele neue Freunde gefunden! Durch Instagram. Diskussionen geführt, Feedback bekommen, mein Leben gerne geteilt und mich mit anderen darüber ausgetauscht. Es gibt eine ganze Liste von Personen, deren Fotos ich mir so gerne anschaue und mich wirklich freue, wenn sie etwas Neues hochladen. Darunter sind Cosplayer, Youtuber, Models und Blogger, die präsent sind, fleißig uploaden, mit ihren Followern interagieren und sich mehr Mühe geben, als sich einfach nur geil zu finden.
Und genau dann kommt mir wieder in den Sinn, wieso ich das Ganze noch mitmache. Wieso ich jeden Tag ein Foto auf Hipstergram poste, wieso ich diesen Post schreibe. Wegen denen, die Spaß daran haben was ich tue. Die sich auf einen neuen Post freuen. Mit denen ich mein Leben ein gutes Stück weit teilen will und die gerne sehen, was ich zustande bringe. Für die, die mir Mut machen und meine Freunde sind. Und für mich, weil ich so gerne Webgesellschaftskritische Texte verfasse... ;D

Nein, Spaß beiseite.
Ich hab mal geschrieben, dass ich weiterschreiben werde auch wenn nur eine einzige Person meine Texte lesen würde. Dafür würde es sich schon lohnen. Man muss nur den Spaß an der Sache wiederfinden, was manchmal wirklich nicht einfach ist...

Danke für's Lesen, danke für's Dasein, danke für's Anklicken - danke für alles!
Denn mal ehrlich: Selbst der größte Star ist im Grunde garkeiner ohne die Menschen, die ihn unterstützen! Und um das Ganze als eine Art Therapie für mich zu machen teile ich viel zu gerne.

Ich bin die Caddü. Ich bin keine Cosplayerin, kein Youtube Star, kein Tattoomodel oder berühmte Bloggerin. Aber ich liebe das was ich tue und ich denke, das ist fast genauso gut! <3

(Was nicht heißen soll, dass solche Menschen nicht lieben, was sie tun aber Herrgott in der heutigen Zeit gibt es Leute, die einem allein aus solchen Aussagen einen Strick drehen, weil sie Streit suchen. XD)

PS. Meine Augenbrauen stehen ganz schön weit auseinander ... oder nicht?!

TACOS TEQUILA TATTOOS - Nicht bloß ein teures Kochbuch.

Ich kaufe ganz selten Kochbücher.
Da ich noch bei meinen Eltern lebe und der Kühlschrank nicht viel Platz hergibt um eigenen Kram reinzustopfen koche ich auch eher selten. Kochbücher wollte ich mir erst welche zulegen, wenn ich eine eigene Küche habe. <3 :D
Dennoch blättere ich sie gerne durch und stöbere in der  Abteilung in der Mayerschen. (:

Eigentlich hatte ich vor mir von meinem Geburtstagsgeld dieses "TOKIO"-Kochbuch zu kaufen. Das im neonfarbenen Cover. Habt ihr sicher schonmal gesehen. :D
Doch gleich daneben hatte ich etwas entdeckt, was meine Aufmerksamkeit mehr auf sich zog, als all die kunterbunten knalligen anderen Bücher, obwohl es schwarz und golden ist - was vielleicht genau der Grund ist. :D


Schon wenn man es in die Hand nimmt ist es Liebe auf den ersten Touch. :D
Das Cover fühlt sich an wie mit grobem Salz abgerieben und alles ist geprägt bis auf das schwarze Skelett im Hintergrund, was man vielleicht erst nicht bemerkt.


Man hat das Gefühl man nimmt Lektüre in die Hand, kein einfaches Kochbuch. Wenn ein Cover so spannend gestaltet ist - vom Design ansich und vor allem auch der Haptik - bin ich jedes Mal irgendwie ein bisschen aufgeregt was sich darin alles verbirgt. :D
Auf dem Buchrücken wird es als "Abenteuerkochbuch" beschrieben und den Begriff finde ich passend. (:

Cozy und Jo (die beiden Abenteurer) haben vorher schon ein "Abenteuerkochbuch" herausgebracht: "Lateinamerika - Reisen, Surfen, Kochen." Das muss ich mir unbedingt mal anschauen. (:


Schon wenn man die erste Seite aufschlägt kommt man sich vor, als würde man eine Geschichte aufschlagen; wie in diesen Büchern, in denen man erst einmal eine Landkarte der erfundenen Welt aufklappt, um sich besser zwischen den Seiten zurechtzufinden. (:



Von Anfang an weiß man, dass man nun nicht ein kitschiges Vorwort, den übertriebenen Spaß am Kochen und Rezept angereiht an Rezept vorgekaut bekommt.
Die Optik ist, als habe man die schärfste Soße der Welt in einen Haufen verbrannte Tortillas geträufelt und damit Bilder gemalt. :D
Die Haptik haut mich wirklich um. Die Seiten sind dick und matt - man hat das Gefühl, als würden sie würzig schmecken, wenn man daran leckt.



"Das ganze Abenteuer begann 2013, als wir unsere Jobs kündigten und beschlossen, ab jetzt nur noch zu machen, wonach uns der Sinn steht. Und der stand uns nun mal vor allem nach drei Dingen:

REISEN, SURFEN und KOCHEN."


Das einzige, was ich bemängele ist, dass es sich rundum um (selbstverständlich) scharfes Essen handelt. :D Ich vertrage kein scharfes essen. Aber ich musste es trotzdem unbedingt haben... und kann sicher mal für liebe Menschen kochen, die scharfes Essen lieben. :3


In diesem Buch habe ich auch zum ersten Mal in der Welt der Kochbücher etwas gelesen/gesehen, was mich sehr nachdenklich gemacht hat und gleichzeitig war ich auch froh darüber.
Wer Fleisch essen will, sollte wissen wo es her kommt. Sollte wissen, dass Fleisch nicht auf Bäumen wächst so wie Äpfel und Birnen oder unter der Erde wie Kartoffeln. Für den Frühstücksbacon musste ein Tier sterben und davon viele tausende - Tag für Tag. Genauso für die kleinen Speckwürfel im Rührei oder das schmierige Burgerpatty auf dem Burger bei McDonald's. Den Bullshit vonwegen "Unsere Rinder sind glücklich gestorben" glauben nur Vollidioten und solche, die von dieser ganzen Massentierhaltung nichts wissen wollen sollten vom Fleischgenuss komplett ausgeschlossen werden. Das ist meine Meinung dazu.

In diesem Buch gibt es eine Stelle, in der ein kleines Ferkel für ein Rezept geschlachtet werden soll und der Text dazu brennt sich einem in den Kopf.


Die Fotos sind einfach toll. Der Farblook und der Schärfeverlauf - das ganze Bild passt zu Papier und Konzept des Buches. Da passt einfach alles: Die Schrift, die Farben, die Fotos, die Rezepte, die Geschichten und letztendlich die Haptik und das Format. Das war wirklich Liebe auf den ersten Blick mit diesem Buch und ich liege gerne abends im Bett und blättere darin herum. (:



Das Buch kostet stolze 29,95€. Als ich es jedoch umdrehte und einen Blick auf den Preis warf war ich irgendwie erleichtert. :D Ich hatte mit knapp 40€ gerechnet. Aber 30€ sind für dieses Buch wirklich fantastisch investiert! All die Arbeit, die wunderbaren Fotos, Texte und Rezepte; man kauft nicht nur ein Kochbuch. Man kauft ein kleines Stück Fernweh aus Papier und Farbe. Ein kleines Stück Abenteuer. (:

Dankeschön, Cozy und Jo, für dieses wundervolle Buch! <3

Caddü im (Bachelor-)Motivationsloch. Again.

Jaaaaaa ich weiß. Es wiederholt sich jedes Jahr mehrere Male: Mein Motivationssumpf.
Mein aktuelles Problem: Der Bachelor steht an und ich versuche alles um mich davon abzubringen anzufangen. Wieso? Ich habe absolut keine Ahnung.

Sobald ich mich an den Schreibtisch setze um schon einmal die Themen für mein Projekt festzulegen blockiert mein Kopf. Meine Hand steuert die Maus automatisiert auf das Facebook Symbol und schwupp habe ich ne Limo und mein Handy in der Hand und surfe auf Hipstergram.
"Mein Blog braucht mal eine Grunderneuerung!", denke ich und zeichne verschiedene Layouts in meinem Kopf auf, wie er in Zukunft aussehen könnte. Dann frage ich mich, ob ich denn noch die nötigen CSS Kenntnisse habe, oder ob schon wieder alles verschwunden ist. "Ein neues Instagramfoto könnte ich auch mal wieder hochladen!", denke ich mir und durchsuche mein Handy nach den Fotos von gestern.

...

Was ist da los?

Als erstes Thema wollte ich eine Supermarkt-Marke 100 Jahre nach der Apocalypse entwickeln, mit Produkten, Werbekampagne und allem drum und dran - á la Mad Max, Fallout & CO.
Mein Dozent sagte mir ich könne gerne auch in den Science Fiction Bereich gehen. Wieso auch nicht? Der letzte Student, der an meiner Uni das "ganz große Ding" gedreht hat für seinen Bachelor war Shawn Bu, der mit seinem Kurzfilm zu Darth Maul gerade die Hollywoodwelt rockt.
Und dann vergleicht man sich und fragt sich, ob man denn auch etwas so großes auf die Beine stellen könnte. "Eigentlich möchte ich aber auch schnell fertig sein und arbeiten gehen... also, so richtig." Meinen Bachelor hinziehen? Schon allein wegen Mutter, die mir mit dem Kochlöffel im Nacken sitzt keine Option. Dabei würde ich so gerne mein Semesterticket behalten... So günstig werde ich nicht einmal als verkrüppelter Rentner Zugfahren können. Eine Schande ist das.
Nein, es muss nichts weltbewegendes sein. Es darf auch einfach Spaß machen. Und so kam ich auf meine Fallout-Mad-Max-Apocalypse-Idee.

  Mein Dozent meinte dann in einer Mail zu mir, ich solle mir überlegen welches Zielmedium ich ansprechen wollte. Werbekampagne klänge eher nach unserem Marketingdozenten. Vielleicht sollte ich den mal fragen, ob der nicht mein Erstprüfer sein will.
Wollte ich aber nicht. Ich wollte meinen Bachelor im Fotobereich machen und musste mir also etwas anderes überlegen, das den Schwerpunkt mehr auf Fotografie verlagerte.
Ich dachte an ein Postapocalyptisches Kochbuch, aber das würde bei weitem mehr Zeit in Anspruch nehmen, als ich haben würde...

Ein Magazin! Sofort googelte ich nach solchen Zeitschriften wurde aber nicht fündig, beziehungsweise nicht auf die Art, die ich mir vorgestellt hatte. Ein postapocalyptisches Magazin gab es in dieser Form noch nicht. Auch wurde mir bewusst, dass es sich um ein Genre in Kinderschuhen zu handeln schien... Absolut perfekt um etwas Neues in diese Richtung schaffen zu können!

Ich würde große Fotos perfekt in Szene setzen müssen und viel mit Bildern arbeiten.
Das war mir klar. IST mir klar. Mit was würde ich dieses Heft dann füllen? Material habe ich genügend im Grunde. Die Wasteland Warriors sind zum Beispiel dabei dieses Genre in eine bestimmte Richtung zu definieren. Ich habe da zum Glück die richtigen Connections. Und Menschen, die ich kenne kennen Menschen, die Menschen kennen... Die Richtung ist klar und auch, dass ich das Ganze möglichst professionell aufziehen würde. Das Cover wird matt - so viel weiß ich schon. :D Nur leider ist layouten gar nicht meine Stärke... Ich würde mir eines dieser teuren Hochglanzmagazine kaufen und mich daran orientieren. Alles dann nochmal mit einem Menschen besprechen, der das mit dem Layouten besser kann, als ich. Tipps einholen. Und alle Quellen nicht vergessen...

Ich kriege das hin! Das weiß ich. Es wird großartig werden. Ich muss nur anfangen...


Und ääääääääähhhh apropos Instagram! HUST.



TRIP-TIP: Mein Abenteuer in Skandinavien oder Wie man überlebt. :D (PART 1)

Viele haben mich gefragt, ob ich nicht einen Post schreiben könnte über meine Skandinavienreise!
Nun, ihr sollt ihr haben. (: Wie ich gebucht habe, wo ich übernachtet habe, wie ich nicht verhungert bin und andere Erfahrungen. (:


Da ich ein bisschen was gespart und meinen Job gekündigt hatte, wollte ich endlich nochmal raus. Irgendwo hin, einfach Urlaub machen dort, wo ich noch nie vorher gewesen war. Da mich der Norden sehr reizt und ich die Landschaften im Leben mal mit eigenen Augen sehen wollte, fiel meine Wahl auf Skandinavien. (:
Ein bisschen was hatte ich auf der hohen Kante und suchte mir eine Route, bei der ich die Chance haben würde alle drei Länder - Finnland, Schweden und Norwegen - mitnehmen zu können. :3
An der Stelle sei gesagt: NEIN, ich war nicht mutterselen allein unterwegs. :D Wenn ihr keine harten Hunde seid, dann nehmt euch am besten Jemanden mit!

Ein Hotel kam für mich nicht in Frage, da so etwas schnell teuer werden kann und ich nicht immer an den gleichen Ort zurückkehren wollte. Da kam mir meine Neuentdeckung AIR BNB gerade recht! Ich hatte gedacht in der Skandinavischen Pampa würde man keine Unterkünfte finden, aber es waren doch viel mehr als gedacht! :O

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